Tingelhoff Versorgungsmanagement – Hinter den Kulissen

Wenn Patienten kurz davor stehen aus dem Krankenhaus entlassen zu werden und Hilfsmittel aus einem Sanitätshaus benötigen, kümmert sich unser Versorgungsmanagement um die Belange der Patienten/Kunden. Damit der Patient bei der Entlassung bereits das entsprechende Hilfsmittel erhalten kann, ist eine effektive Koordination und Planung notwendig. Diese Abteilung des Versorgungsmanagement nimmt eine wichtige Rolle bei uns ein, denn hier ist flexibles und schnelles Handeln gefordert. Herr Grasshoff ist ein Mitarbeiter aus der Abteilung und erzählt uns von seiner Arbeit.

  1. Wie lange bin ich im Unternehmen?
    Seit mehr als 9 Jahren, genauer seit dem 02.01.2007 bin ich für das Sanitätshaus Tingelhoff tätig.
  2. Welche Aufgaben habe ich im Unternehmen?
    Meine Aufgaben umfassen dabei die Kontaktaufnahme mit den Kostenträgern, wie Krankenkassen oder Pflegediensten, sowie das Koordinieren der Entlassung. Hierbei steht die räumliche und zeitliche Spanne im Fokus. Abteilungsübergreifend muss die Versorgung geplant werden. Welche Hilfsmittel benötigt werden, wann der Patient entlassen wird und wo diese Hilfsmittel zur Verfügung stehen müssen (zu Hause oder für die anschließende stationäre Pflege)? Diese Verwaltungsarbeiten werden von mir getätigt. Zudem gehört es zu meinen Aufgaben den Patienten als Kunden bei uns im System aufzunehmen, um die Versorgung zu gewährleisten. Dazu muss ich die entsprechenden Aufträge zu den benötigten Hilfsmitteln schreiben und den Kunden in unserem System mit allen Angaben und Informationen anlegen.
  3. Welche Aufgaben hat unsere Abteilung?
    Je nachdem, werden wir im Versorgungsmanagement schon während des Krankenhausaufenthaltes eines Patienten aktiv. Dabei stehen wir im engen Kontakt mit dem Klinikpersonal. Kurz bevor der Patient aus dem Krankenhaus entlassen wird, beraten wir bzw. unser Außendienst das Klinikpersonal darüber, welche Hilfsmittel bei der Überleitung in die stationäre Altenpflege oder nach Hause benötigt werden. Nachdem der Patient dann aus der Klinik entlassen wurde, fährt unser Außendienst zum Kunden und berät ihn über die möglichen Hilfsmittel. Wir, das Sanitätshaus Tingelhoff, übernehmen dabei die Verwaltungsarbeiten mit Kostenträgern und Pflegediensten. Zudem arbeiten wir in verschiedenen Netzwerken im Bereich ALS/MS oder in der Palliativversorgung.
  4. Was bedeutet die Arbeit im Sanitätshaus Tingelhoff für mich?
    Für mich bedeutet die Arbeit im Versorgungsmanagement, dass ich eine Hilfestellung für die Angehörigen sein kann. Ich kann einige Aufgaben übernehmen und Familie und Freunde entlasten. Meistens ist mit der Versorgung eine Krankheit oder ein Unfall verbunden, der die Betroffenen emotional mitnimmt und die Patienten in der Selbstständigkeit einschränkt, egal ob bei jungen oder älteren Menschen und egal ob kurz- oder langfristig. Vorerst ist man auf Hilfe angewiesen. Und diese Hilfe können wir sein.
  5. Haben wir besondere Eindrücke, während der Zeit hier im Unternehmen?
    Im Entlassungsmanagement gibt es immer wieder Schicksalsschläge zu sehen. Positive, wie auch negative Geschichten erleben wir durch den engen Kontakt zu Patient, Angehörigen und Klinikpersonal mit. Besondere Eindrücke entstehen vor allem bei der Lieferung im Palliativbereich mit den Angehörigen. Das ist schon manchmal wirklich sehr emotional. Dazu braucht man viel Einfühlungsvermögen und Verständnis. Für uns bedeutet das, dass wir eine schnelle und unkomplizierte Hilfe für den Betroffenen und seine Angehörigen in dieser besonderen Situation zur Verfügung stellen.

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