Tingelhoff Hygienestraße und Werkstatt

Hinter den Kulissen vom Sanitätshaus Tingelhoff

Sandra Rupert, Abteilungsleiterin der Tingelhoff Hygienestraße
• seit 11 Jahren beim Sanitätshaus Tingelhoff
• begann als Teilzeitkraft in der Reha-Werkstatt
• jetzt als Abteilungsleiterin in der Hygienestraße

Frau Schröder (Mitarbeiterin im Qualitätsmanagement) hat Frau Rupert zu ihrer Arbeit befragt, da wir gerne einen Einblick hinter die Kulissen geben möchten.
Schröder: Guten Tag Frau Rupert. Es ist Donnerstag, 17:25 Uhr und wir sitzen hier an Ihrem Arbeitsplatz in der Hygienestraße. Um uns herum stehen Rollstühle, Betten, Rollatoren und viele andere medizinische Hilfsmittel. Sieht es hier eigentlich immer so aus?

Rupert: Nein, heute ist es sogar ziemlich leer und „aufgeräumt“. Wenn wir viele Hilfsmittel zur Aufbereitung haben und alle Kolleginnen und Kollegen da sind, dann geht es hier richtig zur Sache.

Schröder: Sie scheinen Ihren Job ja trotzdem zu mögen. Was tun Sie eigentlich den ganzen Tag?

Rupert: Als Abteilungsleiterin der Hygienestraße habe ich Verantwortung für 12 festangestellte Mitarbeiter und 7 Teilzeitkräfte. Als Team sorgen wir dafür, dass unsere gebrauchten Hilfsmittel gereinigt, desinfiziert, technisch überprüft und ggf. repariert werden, bevor sie wieder zum nächsten Kunden geliefert werden. Alle Arbeitsschritte sind edv-technisch dokumentiert, so dass wir es mit einer Mischung aus „Werkstatt- und Computerarbeit“ zu tun haben. Sie können sich vorstellen, dass da keine Langeweile aufkommt.

Schröder: Ja, sicher, aber Sie müssen ja nicht alles alleine machen ….

Rupert: Das könnte ich auch gar nicht bewältigen. Das Team der Hygienestraße erledigt die meisten Arbeiten selbständig und ich kann mich auf alle meine Mitarbeiter verlassen. Auch wenn es mal kleinere Reibereien gibt, ziehen doch alle an einem Strang und das Arbeitsklima ist gut.

Schröder: Ich kann mir vorstellen, dass besonders in Zeiten mit sehr viel Arbeit die Stimmung aber doch leidet. Haben Sie als Führungskraft da ein „Geheimrezept“ um die Mitarbeiter trotzdem zu motivieren?

Rupert: In stressigen Zeiten ist das nicht immer leicht. Natürlich muss ich auch Entscheidungen treffen, die nicht immer allen gefallen. Ein „Geheimrezept“ habe ich nicht, aber ich versuche, ruhig und gerecht zu handeln und die Mitarbeiter auch zu loben. Das wird leider häufig auch mal vergessen.

Schröder: Wann waren Sie denn das letzte Mal richtig gestresst?

Rupert: Richtigen Stress habe ich, als verantwortliche Abteilungsleiterin, immer vor der jährlichen Zertifizierung. Wir sind mit unserer Hygienestraße RKI-zertifiziert und dies bedeutet, dass an unsere Arbeit hohe Anforderungen gestellt werden. Da können Sie sich vorstellen, dass ich dann schon die eine oder andere unruhige Nacht habe.

Schröder: Zum Schluss noch eine persönliche Frage: Was bedeutet Ihre Arbeit für Sie?

Rupert: Ich arbeite gern hier. Meine Aufgaben sind abwechslungsreich und es wird nicht langweilig. Das Wichtigste für mich ist aber der gute Zusammenhalt in der Abteilung. Wir gehen offen und ehrlich miteinander um und helfen uns gegenseitig. Klar gibt es auch mal Streit und Zoff, aber wir finden immer wieder zurück und können dann auch wieder gemeinsam lachen.

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